Familienaufstellung heißt Bilanz
zu ziehen und zu überprüfen, ob man da ist, wo man
hin-
wollte
und gemeinsam zu überlegen, was der nächste Schritt in Richtung Ziel oder Lösung ist.
Für mich ist bei der Familienaufstellung in Anlehnung u.a. an Gunthard Weber und Varga von Kibed der Aspekt der Versöhnung besonders wichtig. Ich begreife meine Arbeit u.a. als Versöhnungsarbeit mit der jeweiligen Ursprungsfamilie. Dabei können alte Aufträge und Bindungen noch einmal überprüft und überarbeitet werden. Wichtig ist immer der Aspekt: ![]() was gibt mir Kraft und was stärkt mich!Durch die Familienaufstellung, durch das aktive Fühlen und Nacherleben als Stellvertreter, können wir die, die wir stellvertreten, besser verstehen und in Ihrem Schicksal "erleben". Mit Hilfe eines wirksamen "Kraftfeldes" und durch Umstellen können wir eine "neue Ordnung" schaffen, mit dem Ziel, das anzuerkennen, was ist. Wichtig ist dabei, Ausgeklammerten oder Vergessenen, einen guten Platz in seinem Herzen zu geben oder "Schuld" da zu lassen, wo sie hingehört und sie nicht zu übernehmen; zu seinem eigenen Schicksal ja zu sagen und daraus ein Gefühl von Stärke zu entwickeln. Somit öffnen sich für uns neue Türen, Türen der Begegnung und Verständigung, die dann Versöhnung ermöglichen. |